Siechfred Noetigenfalls: Reisekoffer im Maßstab 1:32

Reisekoffer im Maßstab 1:32

Modellbau Reisekoffer

Der Koffer vom Typ A (meine interne Bezeichnung) 6 x gebaut. Hier wurden 6 unterschiedliche Texturen verwendet. Dieser Reisekoffer kann in den Epochen I bis III verwendet werden.
Der Koffer kann im 3D Druck bestellt werden.




Ein Koffer im Größenvergleich



Detailansicht



Zur Konstruktion.
Die Maße wurden von einem Originalkoffer abgenommen. Die Konstruktion erfolgte in Cinema 4D.



Ursprünglich war geplant, den Koffer komplett in Papier zu bauen. Allerdings ist das aufgrund der umlaufenden Leisten kaum möglich. Ergo: 3D Druck.
Damit die 3D-Druclmaschine die zu druckende Datei fehlerlos lesen kann, wird sie in MiniMagics auf Fehler überprüft und ggf. in Cinema korrigiert.



War die Überprüfung erfolgreich, schickt man die Datei an eine 3D-Druckerei und erhält nach einigen Tagen das Urmodell.



Die Oberfläche des Koffers wird mit schnödem Büropapier beklebt. Bevor jedoch die tatsächliche Textur erstellt wird, sollte ein Weißmodell erstellt werden. Da die Struktur des Koffers recht einfach ist, benötigte ich zur Texturerstellung keine Abwicklungsmechanismen. Mit den Maßen aus der 3D Konstruktion wurde in Corel Draw die Kofferoberfläche gezeichnet, ausgedruckt und auf einen mittlerweile in Harz abgegossenen Koffer aufgeklebt.



Ist der Kontrollbau zufrieden stellend verlaufen, wird die eigentliche Textur erstellt.



Bauanleitung

Da mehrere Koffer gebaut werden, wurden entsprechend viele Texturen erstellt. Sie unterscheiden sich in der Farbgebung und weisen zum Teil künstliche Alterungsspuren auf. Einen Koffer habe ich mit Initialen versehen.
Den Druck sollte man in einem CopyShop ausführen lassen. Für 1,50 Euro erhält man einen farbechten Digital A4 Druck.



Die Einzelteile werden ausgeschnitten und auf den Koffer verklebt (Holzleim). Auf dem Bild zu sehen ist ein in Resin abgegossenes Kofferteil. Bevor man an das Verkleben geht, sollte man die ausgeschnittenen Teile probeweise anpassen. Manchmal verschneidet man sich etwas und die Lagen sind zu breit.


Es ist auch möglich, sollte man nur die Urdrucke zur Verfügung haben, die Leisten zu bemalen. Dabei muss man nicht sonderlich sauber vorgehen. Abrutscher mit dem Pinsel oder einem Permanentmarker werden später sowieso überklebt.



Die Tragegriffe werden aus einer Farbfläche des Druckes mit den ungefähren Maßen von 1 x 8 mm ausgeschnitten. Diese werden, um eine gewisse Stärke zu erzeugen, geknickt.





Aufgeklebt sollte es wie folgt aussehen. Zu erwähnen ist noch, dass ich die Schnittkanten mit einem Filzstift färbe.



Ein klein wenig fitzlig wird es bei den Schlössern. Diese sollte man mit dem Bastelmesser aussticheln. Im Übrigen sollte man die Papierteile nicht mit der Schere schneiden. Ein Bastelmesser oder Teppichkutter sorgen für scharfe Kanten und genaues Arbeiten.




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